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ProjektlisteArzl

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Arzl - Renovierung und Umgestaltung „Hotel Post“

Die Gemeinde Arzl liegt am Anfang des Pitztales auf 883m Seehöhe und ist mit 3000 Einwohnern ein eher kleines, idyllisches Dorf mit gut ausgebauter Infrastruktur: Arzt, Apotheke, Bank, diverse Einkaufsmöglichkeiten, Schule, Kindergarten etc. befinden sich vor Ort. Die nahegelegene Bezirkshauptstadt Imst, der Bahnhof Imst-Pitztal und die Autobahnanbindung sind in wenigen Minuten, der Flughafen Innsbruck in 30 Minuten erreichbar.

Eingebettet in die herrliche Nordtiroler Berglandschaft bietet die Gemeinde Arzl viele Freizeitmöglichkeiten: Bungee-Jumping, Klettersteig, Tennis, Wandermöglichkeiten um nur einige zu nennen. Die angrenzenden Schigebiete sind durch einen regelmäßig verkehrenden Schuttlebus schnell und unkompliziert zu erreichen.

Zukunft hat Herkunft...


Historische Aufnahme

Gasthof „Zur Post“ 1957

Posthotels in Österreich – eine lange Tradition

Posthotels haben in Österreich eine lange Tradition. Sie dienten ursprünglich als Raststationen und zum Wechseln der Pferde der Postkutsche.
Die Post bzw. die Posthalter besaßen sehr oft auch gleichzeitig ein Wirtshaus. Dieses spielte im gesellschaftlichen Leben der damaligen Zeit eine zentrale Rolle. Hier verweilten die Reisenden, wurden Neuigkeiten ausgetauscht, traf man sich nach dem Kirchgang u.v.m. Die Gasthäuser „Zur Post“ bzw. die Hotels zeugen heute noch von dieser Zeit.

Das Wort „Post“ ist ein Lehnwort aus dem it. posta bzw. aus dem frz. poste. Es bedeutete ursprünglich „festgelegter (Aufenthalts-)Ort für den Pferdewechsel“

In Österreich begann die Zeit der Postkutsche im 18. Jahrhundert unter Maria Theresia und Josef II. Die gelben Kutschen wurden Mitte des 19. Jahrhunderts von der Eisenbahn bzw. den ersten „Postautos“ abgelöst.

Das „Hotel Post“ in Arzl

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Haus von Familie Siegele als Brandstätte von Familie Schnegg („Unterer Wirt“) übernommen. Ab diesem Zeitpunkt wurde das „Hotel Post“ von Familie Siegele bewirtschaftet und mehreren Umbauten unterzogen. Die Fassade, so wie sie sich uns heute mit ihren Verzierungen präsentiert, wurde im Zuge der Sanierung nach dem Brand errichtet und ist Familie Siegele zu verdanken.

Geplante Nutzung

Mit der Renovierung bzw. Revitalisierung des traditionsreichen Bauwerks soll das „Hotel Post“ in den Mittelpunkt des dörflichen Lebens gestellt werden.
Das Stoll Wohnen Team hat sich als Ziel gesetzt, den sozialen und gesellschaftlichen Stellenwert des Gebäudes zu erhalten bzw. zu erweitern.
Wohn-, Büro- Geschäfts-, Ordinationsräume und ein gastronomischer Betrieb werden in der „Post“ vereint.

Nach dem Motto:
„Durch Weisheit wird ein Haus gebaut und durch Verstand erhalten.“
Salomo König von Juda u. Israel (ca. 965-925 v.Chr.)

Architektonische Details

Das Krüppelwalmdach und die im Traufenbereich auslaufende geschwungene Dachform sowie die Fensterläden und Fassadenmalereien geben dem Gebäude seinen Charakter. An der Westseite lockert ein über zwei Geschosse laufender Erker die Fassade auf. Zwei angedeutete Pfeiler sowie ein Gesimse und Rundbögen gliedern die Nordfassade. Der dem Haus vorgelagerte Anbau wurde mehrere Male verändert bzw. erweitert.

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